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Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Dienstag, 16. Oktober 2018: Sprechtheater Faust I

Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe | Die Theater Chemnitz

Einführungsvortrag um 19:00 Uhr

Uhrzeit: 19:30 bis 22:15 Uhr

Dauer: ca. 2 Std. 45 Min. mit Pause

Eintritt: 15-27 EUR

Ort: Stadttheater Bühne 1

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Regie: Carsten Knödler | Bühne: Frank Hänig | Kostüme: Ricarda Knödler | Choreografie: Sabrina Sadowska | Musik: Steffan Claußner | Mit Philipp Otto, Dirk Glodde, Wolfgang Adam, Dominik Puhl, Susanne SteinSeraina Leuenberger u.a.


Der Wissenschaftler Dr. Heinrich Faust hat in seinem Leben, so könnte man meinen, alles  erreicht. Er ist ein gut situierter Forscher, unersättlich im Streben nach Wissen. Und dennoch, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, ist nicht auszumachen. In Einzelteile zersplittert liegt sie vor ihm, fremd ist sie ihm geworden, diese Welt. Kein Halt – nirgends.

In diesem wunden Zustand trifft Faust auf Mephisto und geht mit ihm eine folgenreiche Wette ein: Er gibt sein Leben, wenn Mephisto es schafft, den einen höchsten Augenblick zu bescheren. Mit dem Teufel an seiner Seite gelangt Faust mehr und mehr in die unentdeckten Sphären seiner selbst und was da zu Tage tritt, hinterlässt Spuren in der Welt. So trifft Faust irgendwann Gretchen. Und was eine Liebesgeschichte sein könnte, endet mit der Vernichtung und der Zerstörung der jungen Frau. Fausts Ratlosigkeit und seine Begierde nach dem immer Anderen hat sich indes schon längst verselbstständigt.

Carsten Knödlers Inszenierung gleicht einer Parabel, die mit Historie spielt und zugleich Analogien zur Gegenwart herstellt: Wie begegnet das einerseits maßlose, zugleich zerstreute und geteilte Ich einer ebenso zerstreuten und zersplitterten Welt? All seine Figuren sind Einzelkämpfer bei ihrer jeweils ganz individuellen Suche nach dem Sinn des Lebens. Und wenn sie sich begegnen, erkennen sie sich nicht als Menschen unter Menschen, sondern nur die Funktion und Nutzbarkeit des Gegenübers. Doch wie viel Einsamkeit, Anonymität und Funktionalität erträgt eine Gesellschaft bevor sie implodiert?

Foto © Dieter Wuschanski

Monat: Oktober 2018

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