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Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Freitag, 29. September 2017: Konzert Junge Deutsche Philharmonie

Nordlicht

Einführungsvortrag im kleinen Saal um 18:45 Uhr

Uhrzeit: 19:30 bis 21:10 Uhr

Dauer: ca. 1 Std. 40 Min. mit Pause

Eintritt: Preisgruppe 6 (21-34 EUR)

Ort: Stadthalle am Schloss

Leitung: Jukka-Pekka Saraste
Klavier: Tzimon Barto


Kaija Saariaho (*1952): „Laterna magica“ für Orchester (2008)
Sergej Prokofjew (1891-1953): Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26
Carl Nielsen (1865-1931): Sinfonie Nr. 4 op. 29 („Das Unauslöschliche“)


„Laterna magica“ – ein Exemplar dieses historischen Filmprojektors bekam der schwedische Regisseur Ingmar Bergman als Junge zum Geburtstag geschenkt. Fasziniert drehte er immer schneller an der Kurbel, bis aus den einzelnen Bildern Bewegung wurde. Im Orchesterstück der Finnin Kaija Saariaho, einer Hommage an Bergman, geschieht Ähnliches: Die gleichen musikalischen Motive können, in unterschiedlichem Tempo gespielt, als Rhythmen oder als Texturen und Klangfarben wahrgenommen werden.

Sergej Prokofjews drittes Klavierkonzert ist zweifellos sein populärstes und vermutlich auch das bevorzugte des exzentrischen US-amerikanischen Pianisten Tzimon Barto: Schließlich spielte er es bereits 1989 auf seiner ersten CD ein. Das Stück wirkt in seiner sorgsam ausbalancierten dreisätzigen Form fast klassisch, doch sein Solopart ist „teuflisch schwierig“, wie sogar Prokofjew selbst, der Pianist der Uraufführung, zugeben musste.

In einem einzigen großen Satz schrieb der Däne Carl Nielsen sein vielleicht innovativstes und kompromisslosestes Werk – die vierte Sinfonie. Ihr Titel, „Das Unauslöschliche“, verweist nicht etwa auf ein außermusikalisches Programm. Er fasst nur das Credo des Komponisten in knappster Form zusammen: Das Leben ist unbezähmbar und unauslöschlich. Und Musik ist der direkteste Ausdruck dieses Willens und Drangs zum Leben.


Die Junge Deutsche Philharmonie versammelt die besten Studierenden deutschsprachiger Musikhochschulen und formt sie, nach bestandenem Probespiel, zu einem Klangkörper mit höchsten künstlerischen Ansprüchen. Damit stellt die Junge Deutsche Philharmonie ein wichtiges Bindeglied zwischen Studium und Berufsleben dar. Die Orchestermitglieder im Alter von 18 bis 28 Jahren kommen mehrmals jährlich zu konzentrierten Probenphasen mit anschließenden internationalen Konzerttourneen zusammen.

Foto © Achim Reissner

Monat: September 2017

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