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Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Samstag, 29. September 2018: Konzert Theaterkonzert

Zum 50. Geburtstag des Collegium Musicum Aschaffenburg

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Eintritt: Preisgruppe 2 (14-30 EUR)

Ort: Stadttheater Bühne 1

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Collegium Musicum Aschaffenburg
Clara Andrada de la Calle, Flöte
Hubert Buchberger, Leitung


Robert Schumann (1810-1856): Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52
Jacques Ibert (1890-1962): Konzert für Flöte und Orchester
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sinfonie Nr. 2 op. 36 in D-Dur


Das 1968 gegründete Collegium Musicum feiert in diesem Konzert sein 50-jähriges Bestehen und verabschiedet sich gleichzeitig von seinem langjährigen Chefdirigenten Hubert Buchberger, der 2005 die Nachfolge von Josef Zilch antrat.

Mit Robert Schumanns Ouvertüre, Scherzo und Finale gelangt ein eher unbekanntes Werk des Komponisten zur Aufführung, welches wohl nicht den dramatischen Tiefgang seiner Sinfonien zu erreichen vermag, aber als heiter gestimmtes Juwel durchaus seine musikalische Seele und kompositorische Meisterschaft dem Hörer nahebringt.

Jacques Ibert hat sein Flötenkonzert dem Instrument wahrlich „auf den Leib“ geschrieben. Komponiert 1932-1933 für den großen Flötenvirtuosen und -pädagogen Marcel Moyse, wurde es aufgrund seiner enormen Schwierigkeiten zunächst selten aufgeführt. Tatsächlich wird die aus dem spanischen Salamanca stammende Clara Andrada de la Calle, seit 2005 Soloflötistin beim hr-Sinfonieorchester, alle Register ihres Könnens ziehen, um den atemberaubend schnellen Passagen des 1. Satzes, den hinreißend lyrischen Melodien des 2. Satzes und den frechen, „jazzigen“ Rhythmen des 3. Satzes souverän und hingebungsvoll gerecht zu werden.

Ludwig van Beethoven schrieb seine 2. Sinfonie im klaren Bewusstsein seiner allmählichen Ertaubung – ein Rätsel, wie er ein solch helles und heiteres Werk überhaupt vollenden konnte. Freilich wirkte die Uraufführung schockierend auf das Publikum, ja von einem „krassen Ungeheuer“ war in einer Kritik die Rede. Sprühend vor Übermut, vor allem im letzten Satz, dürfte es die damaligen Orchestermusiker an die Grenzen ihrer Möglichkeiten geführt haben.

Das Foto zeigt Clara Andrada de la Calle © Gisela Schenker

Monat: September 2018

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