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Abbildung: Die Dreigroschenoper

Mittwoch, 04. Mai 2011: Musiktheater Die Dreigroschenoper

Von Bertolt Brecht - Musik von Kurt Weill

Zeit
19:30 Uhr
Dauer
ca. 2:45 Std. mit Pause
Abonnement
Ring M1
Ort
Stadthalle am Schloss

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Deutsches Theater in Göttingen

Inszenierung: Mark Zurmühle
Musikalische Leitung: Hans Kaul
Choreographie: Jo Siska
Bühne: Eleonore Bircher
Kostüme: Ilka Kops
Dramaturgie: Miriam Reimers

Mit Jan Pröhl, Johannes Granzer, Andrea Strube, Katharina Heyer, Ronny Thalmeyer, Anja Schreiber, Gaby Dey, Andreas Jeßing u. a.

Das Betteln ist ein traditionelles Gewerbe, dessen Definition neuerdings umstritten ist. Milde Gabe oder bares Einkommen? Sei’s drum, Familie Peachum lebt gut davon, schließlich ist es ein „ehrliches“ Geschäft. Die Peachums sind rechtschaffene Leute, weshalb es ein Skandal ist, dass ihre Tochter Polly sich heimlich dem Gangsterkönig Macheath, genannt Mackie Messer, zur Frau gibt. Ab jetzt ist Krieg in Londons Halb- und Unterwelt. Macheath sieht sich verkauft und verraten und selbst im Knast lassen ihm die Frauen keine Ruhe. Er flieht, wird wieder von den Huren denunziert und hat schon den Hals in der Schlinge. Da sieht er sich begnadigt und in den Adelsstand erhoben. Der Staat schützt das Verbrechen, die kleinen Leute sind arm dran.

Inspiriert durch John Gays „Beggar’s Opera“ aus dem London des 18. Jahrhunderts schrieb Bertolt Brecht 1928 „Die Dreigroschenoper“ zur Wiedereröffnung des Berliner Theaters am Schiffbauerdamm. Kurt Weill schrieb dazu einen kongenialen Mix aus Moritat, Jazz, Tango und Blues. Die Uraufführung gilt als einer der größten Erfolge der Theatergeschichte.

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