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Abbildung: Wenn die Magnolien blühen

Sonntag, 17. April 2011: Musiktheater Wenn die Magnolien blühen

Frühlings-Gala für Senioren

Zeit
16:00 Uhr
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FV
Ort
Stadthalle am Schloss

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Sorbisches National-Ensemble GmbH

Regie und Choreographie: Juraj Kubánka

Abwechslungsreich und voller Überraschungen präsentieren Ballett, Chor und Orchester des Sorbischen National-Ensembles mit den „Lausitzer Glanzlichtern“ eine Palette der schönsten Ensembleszenen aus über fünf Jahrzehnten künstlerischen Schaffens.

Das seit 1996 privatwirtschaftlich organisierte und durch die Stiftung für das Sorbische Volk geförderte Sorbische National-Ensemble pflegt und verbreitet das kulturelle Erbe der Sorben, des kleinsten slawischen Volkes, welches in Deutschland beheimatet ist. Auf der Grundlage ethnografischer Quellen bieten Ballett, Chor und Orchester professionelle Bühnenkunst dar. Neben folkloristischen Produktionen mit einzigartigen Trachten, Kinderprogrammen in Form von Ballettmärchen und Musicals, sorbischer Kunstmusik und Oratorien widmet sich das Ensemble zunehmend auch zeitgenössischen Bühnenkunstbereichen. Als kultureller Botschafter des sorbischen Volkes ist es mit jährlich etwa 200 Gastspielen gleichermaßen in seiner Heimatregion sowie im In- und Ausland unterwegs. Über 70 professionelle Tänzer, Sänger und Musiker präsentieren die Vielfalt sorbischer Kultur in ihren eindrucksvollen Tanz- und Gesangsszenen. Die Tänze bestechen durch temperamentvolle, aber auch besinnliche Choreographien. Zwischendurch erklingen Volksweisen sowohl in urtümlicher Art als auch in der Bearbeitung neuzeitlicher Komponisten. Präsentiert wird dies in Festtrachten der einzelnen Regionen, die von der Vielfalt sorbischer Volkskunst zeugen. Eine Moderatorin erläutert das Geschehen auf der Bühne. Zu erleben sind unter anderem „Die Glocken“, Bilder aus dem Leben von der Geburt bis zum Tod, in Trachten aus der Lausitzer Heideregion. Das Glockengeläut verweist auf Werden und Vergehen menschlichen Daseins und wird tänzerisch umgesetzt. Im „Johannisreiter“, dem Fest zur Sommersonnenwende, oder der original dargestellten „Spreewälder Hochzeit“ eröffnet sich dem Zuschauer ein Einblick in noch existierende, seit Jahrhunderten gepflegte Traditionen.