Direktsprung:

Abbildung: Verrückt

Mittwoch, 27. Oktober 2010: Sprechtheater (Einführungsvortrag um 19 Uhr) Verrückt

Von Eduardo De Filippo

Zeit
19:30 Uhr
Dauer
ca. 1:40 Std. ohne Pause
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Ring S
Ort
Stadttheater
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Theater an der Ruhr

Inszenierung: Roberto Ciulli
Dramaturgie: Helmut Schäfer
Kostüme: Heinke Stork
Lichtgestaltung: Ruždi Aliji

Mit Albert Bork, Steffen Reuber, Volker Roos, Peter Kapusta, Simone Thoma, Petra von der Beek, Ferhat Keskin

Bice ist seit über einem Jahr verheiratet. Ihr Mann betrügt sie und sie weiß sich zu rächen: Seit drei Monaten trifft sie Alberto de Stefano, dem sie jedoch nichts über sich und ihre Herkunft erzählt. Nicht einmal ihren Wohnort hat sie ihm verraten. Doch nun ist sie schwanger und Alberto möchte sie heiraten. Er beschafft sich ihre Adresse, um bei der Mutter vorzusprechen. Da auch Bices Gatte anwesend ist, entsteht eine brisante Situation und Alberto entscheidet sich, verrückt zu spielen. Tags zuvor war die Premiere der Schauspielertruppe, die Alberto eingeladen hat, um ihr einige Auftrittsmöglichkeiten zu geben. Die Vorstellung war ein solcher Reinfall, dass man ein anderes Stück probieren muss: „La Mala Nova“. Der Regisseur der Truppe verletzt sich und trifft Bices Mann, der einmal Medizin studiert hat. Er sucht ihn in dem Moment auf, als Alberto schon „verrückt“ scheint. Die Entdeckung ist kaum noch aufzuhalten.

Eduardo De Filippo, selbst das uneheliche Kind des neapolitanischen Schauspielers Eduardo Scarpetta, setzt Betrug als selbstverständlich voraus. Es geht lediglich darum, wie er sich verbergen lässt, durch Verschweigen etwa oder Möglichkeiten, das Problem finanziell zu lösen – oder: vorzutäuschen, verrückt zu sein. Aber verändert dieses Spiel nicht auch die Wirklichkeit oder wird es selbst wahr? De Filippo greift in diesem sehr frühen Stück schon ein Thema auf, das er weiter verfolgen wird: Die Komik von Situationen findet ihre Wurzeln in Missverständnissen, die einem blinden Eigeninteresse entspringen.

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