Direktsprung:

Abbildung: Zeitfenster

Freitag, 26. November 2010: Sprechtheater Zeitfenster

Von David Hare

Zeit
19:30 Uhr
Dauer
ca. 2:10 Std. mit Pause
Abonnement
Ring S
Ort
Stadttheater
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EURO-STUDIO Landgraf in Zusammenarbeit mit den Hamburger Kammerspielen

Regie: Ulrike Maack
Ausstattung: Lars Peter
Mit Peter Striebeck, Marion Mitterhammer, Benjamin Kernen, Jacob Weigert, Dominique Siassia

Nadia, Dozentin für Politologie an der Eliteuniversität Yale, reist mit Philip, ihrem Freund, der in Amerika eine glänzende Karriere als Physiotherapeut gemacht hat, nach England, um seine Eltern kennenzulernen. Philips Verhältnis zu seinem Vater Oliver ist gespannt, hat er doch genauso unter dessen unzähligen Affären gelitten wie seine Mutter. Deshalb hat er den Kontakt zu ihm abgebrochen und ist nach Amerika gegangen. Oliver und Nadia prallen aufeinander, als hätten sie lange aufeinander gewartet. Sie reden über Politik und Krieg, Einsamkeit und Liebe. Er stellt einfache Fragen, provoziert sie in ihrem Engagement für Demokratie und ihrer Forderung nach westlicher Intervention in Krisengebieten: Sie wirft ihm seine desillusionierte Gleichgültigkeit und seinen bequemen Zynismus vor. Eingreifen oder Raushalten? Wie kann man leben angesichts der Schrecken in der Welt? Es entwickelt sich eine gefährliche Anziehungskraft zwischen diesen gegensätzlichen Charakteren. Nach anspielungsreichem Geplänkel geben beide am Ende mehr von sich preis, als sie vorhatten. So berichtet Oliver, dass er seine Nobelpraxis als Nierenspezialist in London aufgegeben und sich in die ländliche Abgeschiedenheit zurückgezogen hat, weil er vor zehn Jahren einen Unfall verursachte, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Nadia berichtet von ihrer Beziehung zu einem Reporterkollegen im Kriegsgebiet, den sie wegen seiner Liebe zur Gefahr und seiner Waghalsigkeit verlassen hat. Nach ihrer Rückkehr in die USA trifft Nadia eine unerwartete Entscheidung…

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