
Samstag, 09. Oktober 2010: Musiktheater – Die Ballade von Norbert Nackendick oder Das nackte Nashorn
Musikalisches Bühnenstück für Kinder und Erwachsene von Wilfried Hiller, Text von Michael Ende
- Zeit
- 19:30 Uhr
- Dauer
- ca. 1 Std. ohne Pause
- Abonnement
- FV
- Ort
- Stadttheater Baustelle, Großes Haus
Weitere Termine
- Sonntag, 10.10.2010, 19:30 Uhr , FV
- Mittwoch, 13.10.2010, 19:30 Uhr , FV
- Donnerstag, 14.10.2010, 19:30 Uhr , FV
Erstaufführung der Neufassung
Eine Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Musikschule Aschaffenburg“
Eigenproduktion des Stadttheaters Aschaffenburg
Musikalische Leitung: Andreas Lübke
Regie: Andrea Schwalbach
Bühne: Nanette Zimmermann
Kostüme: Berit Mohr
Kostüm- und Bühnenbildassistenz: Caroline Stauch
Regieassistenz/Inspizienz: Timo Wenzel
Produktionsleitung: Jörg Fabig
Instrumentalensemble und Kinderchor der Städtischen Musikschule
Mit Uta Nawrath, Susanne Schyns, Günther Henne, Michael Meyer (alle Theaterhaus-Ensemble Frankfurt), Klaus Brantzen, Ralf Emge, Johanna Ringe, Armin Gottstein, Katrin Schyns
Das Nashorn Norbert Nackendick bedroht und unterdrückt seine Steppenmitbewohner. Die einberufene Konferenz der Tiere unter der Leitung des Löwen Richard Rachenrauh findet leider keine Lösung, um den Tyrannen loszuwerden. Ratlos fliehen die Tiere aus der Steppe. Nur der kleine Madenhacker Karlchen Klammerzeh, der von allen unterschätzt wird, findet mit ungeahnter Schläue einen Weg, um Norbert mit seinen eigenen Mitteln zu besiegen. Er macht dem Nashorn klar, dass ein so hohes Tier wie er doch dringend ein Denkmal braucht – und was liegt da näher, als sich selbst als ein solches in die Wüste zu stellen? So steht Norbert fortwährend regungslos dort auf einem Sockel. Es ist ihm unmöglich, von diesem herabzusteigen, da er sich damit selbst stürzen würde. Das Nashorn beginnt, in der Hitze der Sonne zu schrumpfen, bis irgendwann ein kleines, rosa Ferkelchen aus dem ehemals mächtigen Panzer herauskullert. Nun ist Norbert gar nicht mehr furchterregend. Die Steppenmitbewohner können wieder heimkehren und friedlich miteinander leben.
Eine tiefsinnige und witzige Fabel für Groß und Klein!
