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Abbildung: Die verkaufte Braut

Donnerstag, 09. Dezember 2010: Musiktheater Die verkaufte Braut

Oper von Bedřich Smetana

Zeit
15:00 Uhr
Abonnement
Ring M5
Ort
Stadthalle am Schloss

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theater hof

Mit Chong Sun, Ingrid Katzengruber, Karsten Jesgarz u. a.

Die Handlung führt in ein böhmisches Dorf: Der Bauer Kruschina und seine Frau wollen ihre Tochter Marie mit Wenzel verheiraten, dem Sohn des reichen Bauern Micha. Doch Marie liebt den Knecht Hans. Es kommt zu zahlreichen Verwicklungen. Marie gelingt es, Wenzel inkognito davon zu überzeugen, dass seine versprochene Braut nichts Gutes im Schilde führe. Der Plan geht auf: Wenzel verliert das Interesse. Auf der anderen Seite narrt Hans den Heiratsvermittler Kezal, der ihm für 300 Gulden den Verzicht auf Marie abringen will. Hans geht zwar auf den Handel ein, aber nur unter der Bedingung, dass ausschließlich ein Sohn Michas Marie ehelichen dürfe. Was niemand weiß: Hans ist der erstgeborene Sohn des Bauern Micha und der Stiefbruder Wenzels. Auch Marie glaubt zunächst, sie sei verkauft worden. Doch am Ende klärt sich alles auf und Marie hat die Wahl zwischen zwei Brüdern. Natürlich entscheidet sie sich für Hans.

Bedřich Smetana, dessen berühmtestes Werk wohl die symphonische Dichtung „Die Moldau“ aus dem Zyklus „Mein Vaterland“ ist, schrieb auch mehrere Opern. Jedoch schaffte es nur eines seiner Bühnenwerke, sich langfristig und mit großem Erfolg im Repertoire der Opernhäuser festzusetzen: „Die verkaufte Braut“. Smetana, der ursprünglich auf den Namen Friedrich getauft worden war, wuchs deutschsprachig auf. Erst als Erwachsener änderte er seinen Namen in Bedřich und erlernte die tschechische Sprache. Im Zuge der im 19. Jahrhundert immer stärker werdenden Unabhängigkeitsbewegung der Tschechen gegenüber der herrschenden Donaumonarchie entstand „Die verkaufte Braut“. Smetana verarbeitete zahlreiche Volkstänze seiner Heimat und schuf ein Werk, das heute als die Nationaloper der Tschechen schlechthin gilt. Das Werk bietet eine Fülle hinreißender Melodien, deren Spannweite von Tänzen wie Polkas oder Furiants über lyrische Partien bis hin zu humorvollen Passagen reicht – das Ganze untermalt von einem ins Blut gehenden Rhythmus.

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