Aktuelles
Hinweis für alle Stuhlpaten
Leider fehlen bislang die Namensplaketten der Stuhlpaten, die sich im Laufe der Spielzeit für eine Stuhlpatenschaft entschieden haben. Das hat folgenden Grund: Zum Gravieren der Schilder müssen diese von den Stühlen abmontiert werden. Das ist nur in der Spielzeitpause möglich. Wir bitten die betroffenen Stuhlpaten um etwas Geduld und Verständnis. Zur neuen Spielzeit sind die Stuhlpatenschilder auf den aktuellen Stand gebracht.
„Der Barbier von Sevilla“
Opera buffa in vier Akten von Giovanni Paisiello (1740-1816)
am Dienstag, 19.06. um 19.30 Uhr Stadttheater, Bühne 1
Junge Oper Rhein-Main
Musikalische Leitung: Mihail Katev
Regie: Maurice Lenhard
Kostüme: Raphaela Rose
Mit Hanna Ramminger / Manuela Strack, Manuel Oswald, Samuel Berlad, Timon Führ, Xiao Feng Cai, Phillipp Kranjc / Nicolas Schouler, Aljoscha Lennert
Der junge Graf Almaviva ist unsterblich in die hübsche Rosina verliebt und fest entschlossen sie aus den eifersüchtigen und argusäugigen Fittichen ihres Vormunds Doktor Bartolo zu befreien. Dieser hat jedoch indes selbst beschlossen sein Mündel zu ehelichen, um neben ihrer Schönheit auch endgültig im Besitz ihres Geldes zu sein. Es beginnt ein rasanter Wettlauf voller Maskeraden, Intrigen, Bestechlichkeiten und Liebe, in dem der Graf mit Figaro, Bartolos Barbier und Hausdiener, einen allzeit gerissenen und um keinen Einfall verlegenen Helfer zur Seite gestellt bekommt, der es in vollen Zügen genießt, seinem Herren Schnippchen zu schlagen und damit eingefahrene hierarchische Strukturen umzuwerfen.
Neben den äußerlichen und lauten Auseinandersetzungen, die für den typischen Humor der „opera buffa“ sorgen, durchläuft jeder der Protagonisten auch eine innere, stille Entwicklung, die Suche nach sich selbst, nach seinen Zielen und Wünschen im Leben, nach Selbstbestimmung und Liebe.
Die heute eher unbekannte Vertonung der Theatervorlage von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais war zu ihrer Entstehungszeit um 1782 ein solcher Erfolg, dass dem Komponisten Gioachino Rossini noch 30 Jahre später von einer erneuten Barbier-Oper eindringlich abgeraten wurde und das Publikum ihn auch zunächst mit Ablehnung seines Werkes strafte.
Mit der „Jungen Oper Rhein-Main“ präsentiert sich ein Ensemble, das jungen Nachwuchssängern, Musikern, Kostümbildnern und Regisseuren eine Plattform gibt, bereits während ihres Studiums an realen und möglichst professionellen Projekten mitzuwirken.
Eintritt 5 Euro / ermäßigt 3 Euro
Mitglieder des Fördervereins Stadttheater Aschaffenburg e.V. zahlen den ermäßigten Preis.
Vorverkauf ab sofort an der Theaterkasse, Mo-Fr 13 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 13 Uhr, Telefon 0 60 21 / 330 18 88
Sommerfest der Fördervereine Stadttheater und Hofgarten
Sonntag, 8. Juli 2012, 17 Uhr, Stadttheater Aschaffenburg
Viel Lärm um nichts
Von William Shakespeare
Stalburg-Theater
Regie: Manfred Roth / Bühne: Manfred Roth, Herbert Huber / Technik und Licht: Filippo Tiberia / Produktionsleitung: Petra Gismann
Mit Jule Richter, Heinz Harth und Nenad Šmigoc
Vieles wurde schon probiert auf den Brettern des Stalburg Theaters - jetzt ist endlich der alte Meister dran, dem es ja immer darum zu tun war, für alle etwas zu bieten. Und so mixt er auch in dieser Komödie die Komponenten munter zusammen: Hochzeitspläne eines jungen Lords mit der Tochter des Gouverneurs von Messina, männer- und frauenfeindliche Wortgefechte zwischen deren Cousine und einem weiteren Edelmann, zweifelhafte Hilfestellungen durch den prinzlichen Chef der beiden Edlen, gegen die sein unehelicher Bruder intrigiert, Mithörerei, Mißverständnisse, Treulosigkeit, falsche Aussagen - doch kurz bevor das alles an den Rand des tödlichen Chaos gerät, bringen ausgerechnet zwei sehr volksnahe Wachtmeister völlig unfreiwillig Licht in das Dunkel. Überraschend bleibt, wer sich dann in der Stunde der Not noch mitmenschlich verhält. Allerdings – so muss es ja sein – kriegen sich schon alle. Ob es wirklich die Richtigen sind, sei jetzt mal dahingestellt.
Eintritt: 16 Euro, für Fördervereinsmitglieder frei
Karten sind ab 16.4.2012 an der Theaterkasse und im Hofgarten-Kabarett erhältlich.
Tagesfahrt zu den Burgfestspielen in Bad Vilbel
Freitag, 03. August 2012 um 17 Uhr „Des Teufels General“
(Preis 50 €/60 €)
Vorstellung Saisonprogramm 2012/13
Mittwoch, 05. September 2012 um 18 Uhr, Stadttheater, Bühne 1
Vorgezogener Vorverkauf Spielzeit 2012/13
für Mitglieder des Fördervereins von Donnerstag, 06. September bis Samstag, 08. September 2012
Theaterfahrt nach Leipzig
Freitag, 05.10. bis Sonntag, 07.10.2012 (Nähre Infos in Kürze)
„Der letzte Husten“
Freitag, 26. Oktober 2012 um 19.30 Uhr
Stuhlpatenveranstaltung, Stadttheater, Bühne 1
Regie: Ellen Schulz
Mit Ilona Christina Schulz/Stefani Kunkel, Uwe Gerritz und Nenad Šmigoc
Das neue Stück von Rapunzel-Report-Autorin Alexandra Maxeiner. Exklusiv für das Stalburg Theater schrieb sie diese Komödie um eine Schauspielerin und einen Schauspieler, die sich zusammen mit einem verschrobenen Regisseur daran abmühen, "La Boheme" zu proben.
La Boheme? Das ist doch eine Oper? Richtig. Der Herr Regisseur hat aber den – wie er meint – genialen Plan ausgeheckt, die Oper ohne Musik zu inszenieren, um damit beim renommierten Regiefestival in Oberschlichtenberg "die anderen wegzufegen". Soweit der Plan. Und die Umsetzung?
Es wäre kein Maxeiner-Stück, würde die Nummer nicht sehr schnell sehr schräg werden. Die drei machen was Existentialistisches, widmen sich dann dem Polit-Prob-Theater, landen über einen Umweg über einen Ficus Benjamini bei Winnetou und Old Shatterhand und schließlich bei einer pantomimischen Version der Puccini-Oper. Doch das ist erst der Anfang der Irrungen und Wirrungen von Gudrun, Gregor und Klaus. Denn schließlich braut sich noch etwas zusammen, an das keiner der drei wirklich gedacht hatte.
Und dann ist da noch dieser Husten...
Theaterstammtisch im „Jedermann“
ab der Saison 2012/13
