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Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Dienstag, 05. Februar 2019: Sprechtheater Der Untertan

Von Heinrich Mann | Deutsches Theater Göttingen

Wenige Karten | Einführungsvortag um 19:00 Uhr

Uhrzeit: 19:30 bis 21:00 Uhr

Dauer: ca. 1 Std. 30 Min. ohne Pause

Eintritt: Preisgruppe 3 (13-26 EUR)

Ort: Stadttheater Bühne 1

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Regie: Theo Fransz | Dramaturgie: Sonja Bachmann | Bühne und Kostüme: Bettina Weller | Musik: Micheal Frei | Mit Andrea Strube, Andreas Jeßing, Benedikt Kauff und Benjamin Kempf


Diederich Heßling ist ein perfekter Untertan: Er unterwirft sich der herrschenden Macht, übt aber anderen gegenüber ebenfalls seine Macht aus. Schon in der Familie beugt er sich ängstlich dem Willen und der Gewalt des Vaters, beherrscht und straft im Gegenzug seine Schwestern. Und Diederich will in der Welt aufsteigen: um zu studieren und Doktor zu werden geht er nach Berlin, wo er der Studentenverbindung „Neuteutonia“ beitritt und seine fanatische Begeisterung für den jungen Kaiser Wilhelm aufkommt.

Als Kleinstädter von dem großstädtischen Leben überreizt, geben dem jungen Mann das Kaisertum und die Kameradschaft der Verbindung halt. Als Doktor der Chemie beerbt er schließlich seinen Vater, den Papierfabrikanten in der Heimatstadt Netzig. Unter seiner Leitung werden die Arbeiter geknechtet, die Sozialdemokratie bekämpft, Arbeiterrechte zugunsten der Effizienz missachtet und Schmeicheleien der Größen in Netzig zur Fabrikvergrößerung eingesetzt. Mehr und mehr wird er zu einer Imitation von Kaiser Wilhelm, dem er mit einem Denkmal huldigen möchte. Doch die Enthüllung des Denkmals, das die Krönung von Diederichs Leben sein sollte, wird zu seiner größten Schlappe.

Heinrich Manns „Der Untertan“ ist zwar im wilhelminischen Zeitalter verortet, aber der Weg und die Charakterisierung Diederich Heßlings hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt: Obrigkeitshörigkeit, fehlende Zivilcourage, Angst vor dem Überhandnehmen von Notleidenden, Effizienzdenken oder wirtschaftlicher Opportunismus sind Phänomene der Gegenwart.

Fotos © Thomas Müller

Monat: Februar 2019

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