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Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Dienstag, 05. Mai 2020: Konzert Nationaltheater-Orchester Mannheim

Leitung: Alexander Soddy | Allison Oakes, Sopran

Einführungsvortrag im kleinen Saal um 18:45 Uhr

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Dauer: ca. 2 Stunden mit Pause

Eintritt: Preisgruppe 6 (22-36 EUR)

Ort: Stadthalle am Schloss

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Benjamin Britten (1913-1976) | Four Sea Interludes
Richard Wagner (1813-1883) | Vorspiel und Isoldes Liebestod aus Tristan und Isolde
Johannes Brahms (1833-1897) | Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98


Kann Musik etwas anderes ausdrücken als sich selbst? Die Four Sea Interludes aus Benjamin Brittens Oper Peter Grimes wollen jedenfalls mit tonmalerischen Mitteln Natur- und Wetterphänomene an der Meeresküste nachbilden und zugleich die Gemütslage der Opernfiguren schildern, das Publikum auf die Stimmung der folgenden Szenen vorbereiten.

Was Richard Wagner beim Vorspiel seines Tristan vorschwebte, erklärte er selbst: In den unaufgelösten Dissonanzen hört man das „unersättliche Verlangen anschwellen, von dem schüchternsten Bekenntnis, der zartesten Hingezogenheit an, durch banges Seufzen, Hoffen und Zagen, Klagen und Wünschen, Wonnen und Qualen, bis zum mächtigsten Andrang, zur gewaltsamsten Mühe, den Durchbruch zu finden, der dem grenzenlos begehrlichen Herzen den Weg in das Meer unendlicher Liebeswonne eröffne. Umsonst! Ohnmächtig sinkt das Herz zurück, um in Sehnsucht zu verschmachten.“

Johannes Brahms hegte keinerlei Programmmusik-Ambitionen. Dennoch stößt man in seiner vierten Sinfonie auf einige rätselhafte Passagen, die einen verschwiegenen Inhalt ahnen lassen: etwa den Beginn des zweiten Satzes mit seinem altertümlichen Kirchenton und Trauermarsch-Rhythmus. Oder zwei Choralzitate aus Bach-Kantaten im zweiten und im vierten Satz. Was sie zu bedeuten haben, werden wir wohl nie erfahren – Brahms hat sich nicht dazu geäußert.

Monat: Mai 2020

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