Direktsprung:

Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Samstag, 02. November 2019: Konzert hr-Sinfonieorchester Frankfurt

Klaus Mäkelä, Dirigent | Martin Helmchen, Klavier

Einführungsvortrag im kleinen Saal um 18:45 Uhr

Uhrzeit: 19:30 bis 21:45 Uhr

Dauer: 2 Stunden 15 Minuten, mit Pause

Eintritt: Preisgruppe 6 (22-36 EUR)

Ort: Stadthalle am Schloss

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Robert Schumann | Klavierkonzert a-Moll op. 54
Dmitri Schostakowitsch | Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60, Leningrader


„Das Klavier ist auf das Feinste mit dem Orchester verwebt; man kann sich das eine nicht denken ohne das andere“ – so urteilte Clara Schumann über das Klavierkonzert ihres Gatten Robert. Wie recht sie hatte, zeigt sich schon am Beginn des Werks: Da scheinen die brillanten Eröffnungsfloskeln des Soloinstruments ein oberflächliches Virtuosenkonzert anzukündigen. Doch schon nach wenigen Takten stellt das Orchester eine sanfte, verträumte Melodie dagegen, die das Klavier bald übernimmt – beseeltes Miteinander statt blockhaftes Gegenüber.

Dmitri Schostakowitschs siebte Sinfonie verdankt ihren legendären Ruf den Umständen ihrer Entstehung. Um Leningrad schloss sich im September 1941 der deutsche Belagerungsring, und es begannen die 870 Tage der Blockade, in denen mehr als eine Million Menschen, etwa ein Drittel der Stadtbevölkerung, an Hunger und Kälte starben. Schostakowitsch meldete sich wiederholt zum Militärdienst, wurde aber abgelehnt, weil der sowjetische Staat ihn lieber an der Kunstfront einsetzte. Er verpflichtete sich daraufhin beim zivilen Feuerlöschdienst seiner Heimatstadt und schrieb in seinen freien Stunden an der Sinfonie. Ein Foto des Komponisten mit Schutzhelm und Wasserspritze ging damals um die Welt, und so wurde seine Leningrader Sinfonie zum Symbol des Widerstands gegen Hitler-Deutschland, noch bevor sie fertig komponiert war.

Monat: November 2019

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