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Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Donnerstag, 16. Januar 2020: Konzert Bundesjugendorchester

Leitung: Lothar Zagrosek

Einführungsvortrag im kleinen Saal um 18:45 Uhr

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Eintritt: Preisgruppe 6 (22-36 EUR)

Ort: Stadthalle am Schloss

Ludwig van Beethoven | Ouvertüre zu Fidelio op. 72
Sergej Maingardt | Auftragskomposition des Bundesjugendorchesters
Klaus Huber | Tenebrae für großes Orchester (Beethoven-Preisträger der Stadt Bonn 1970)
Ludwig van Beethoven | Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67


An seiner einzigen Oper Fidelio laborierte Ludwig van Beethoven viele Jahre lang, und auch eine passende Ouvertüre glückte ihm erst im vierten Versuch: Drei mächtige Tondramen, die sogenannten Leonoren-Ouvertüren verwarf er, bevor er sich für eine schlichtere und kürzere Eröffnung entschied, die Fidelio-Ouvertüre.

Als seine Schicksalssinfonie wurde Beethovens Fünfte bekannt. Man bezog das Werk auf das persönliche Schicksal des Komponisten, seine weit fortgeschrittene Taubheit, verstand es aber auch als Kommentar zum politischen Schicksal Europas. Denn während Beethoven an der Fünften arbeitete, verriet Napoleon die Ideale der französischen Revolution. „Durch Kampf zum Sieg“, so ließe sich der Verlauf des Werks überschreiben: Nach manchen Irrungen steht am Ende ein strahlendes Thema, das Zweifel und Düsternis vertreibt.

Bekenntnismusik, wie Beethoven sie mitunter schrieb, prägte auch das Schaffen des 2017 verstorbenen Schweizer Komponisten und Beethoven-Preisträgers Klaus Huber. Seine Werke zeugen von sozialem und politischem Engagement, oft aber auch von intensiver Beschäftigung mit religiösen Fragen. Den Titel seines höchst expressiven Orchesterstücks Tenebrae (Finsternis) entnahm Huber der Karfreitagsliturgie. Er bezeichnete damit „eine ganz und gar profane Auslegung des Kreuzes“ – als Ausdruck des Leidens schlechthin.

Monat: Januar 2020

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