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Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Freitag, 31. Mai 2019: Tanztheater Romeo und Julia

Ballett im Revier Gelsenkirchen

Einführungsvortrag um 19:30 Uhr und im Anschluss an die Veranstaltung Nachgespräche im kleinen Saal der Stadthalle

Uhrzeit: 20:00 bis 22:30 Uhr

Dauer: Ca. 2 Std. 30 Min. mit Pause

Eintritt: Preisgruppe 4 (17-34 EUR)

Ort: Stadthalle am Schloss

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Ballett von Bridget Breiner
Nach den Motiven des gleichnamigen Klassikers von William Shakespeare (1564-1616)
Musik von Sergej Prokofjew
Mit der Neuen Philharmonie Westfalen

Inszenierung und Choreografie: Bridget Breiner
Musikalische Leitung: N.N.
Licht: Bonnie Beecher
Bühne und Kostüm: Jürgen Kirner

Ballettdirektorin: Bridget Breiner
Ballettmanager: Florian König


Eine brutale Fehde zwischen den Adelshäusern Montague und Capulet stürzt Verona ins Chaos. Täglich kommt es auf den Straßen der Stadt zu Auseinandersetzungen der verfeindeten Lager, dabei ist es vor allem die junge Generation, die immer tiefer in den sinnlosen Strudel aus Hass und Gewalt hineingesogen wird. In dieser explosiven Situation geschieht das Unwahrscheinliche: Romeo und Julia verlieben sich ineinander. Ein Montague und eine Capulet, das kann nicht gut gehen, doch gegen alle Widerstände geben die beiden ihren Gefühlen eine Chance – denn wenn das Wunder der Liebe möglich ist, ist vielleicht sogar Versöhnung denkbar? Unterstützt von Freunden, beschließen sie heimlich zu heiraten. Doch dann eskaliert der Streit zwischen den beiden Familien.

„Steinerne Grenzen können die Liebe nicht fernhalten. Was Liebe kann, wagt Liebe zu versuchen“ beschreibt William Shakespeare jene überwältigende Kraft, die auch das berühmteste Paar der Literaturgeschichte unaufhaltsam zueinander treibt: Romeo und Julia. Seit über vierhundert Jahren berührt und bewegt die Liebe der „star-crossed lovers“, die sich über alle gesellschaftlichen Schranken hinwegsetzt und am Ende doch im unerbittlichen Mahlstrom des Schicksals zerrieben wird, in unzähligen Bühnenbearbeitungen die Menschen. Eine der schönsten und bekanntesten ist die 1935 komponierte Ballettmusik von Sergej Prokofjew, deren rhythmische Komplexität Orchester und Tänzer zu Höchstleistungen anspornt. Obwohl der russische Komponist nach seiner Rückkehr in die Sowjetunion (die er 1917 wie viele seiner Künstlerkollegen im Zuge der Oktoberrevolution fluchtartig verlassen hatte) unter einer massiven medialen Hetzkampagne des stalinistischen Regimes zu leiden hatte, gelang ihm mit „Romeo und Julia“ überraschend die Rehabilitation. Plötzlich wollte jeder das Stück spielen, sei es in der Ballettfassung oder in den von Prokofjew erstellten Suiten für Orchester, bzw. Klavier, die heute auch zum Standardrepertoire deutscher Konzertsäle gehören. Nach „The Tragedies of Othello“ und „Prosperos Insel“ widmet sich Ballettdirektorin Bridget Breiner bereits zum dritten Mal einem Stoff des englischen Dichterfürsten.

Monat: Mai 2019

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