Direktsprung:

Abbildung: NEXUS

Sonntag, 05. Juni 2011: Tanztheater NEXUS

Tanzprojekt von Alan Brooks und Sophie Aimée Abrioux

Zeit
17:00 Uhr
Dauer
ca. 1 Std.
Abonnement
FV
Ort
Stadthalle am Schloss

Weitere Termine

Bildergalerie

  • Galeriebild 1
  • Galeriebild 2

Mit Schülerinnen und Schülern

  • der Fröbel-Schule zur Lernförderung Aschaffenburg,
  • der Hefner-Alteneck-Volksschule Aschaffenburg,
  • der Staatlichen Realschule Hösbach,
  • des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums Aschaffenburg

Begleitet vom Collegium Musicum Aschaffenburg unter der Leitung von Hubert Buchberger

Die Schülerinnen und Schüler tanzen zu Werken von de Falla, Bach, Haydn und Adams.

Die Profitänzer Alan Brooks und Sophie Aimée Abrioux, ehemalige Mitglieder des Staatstheaters am Gärtnerplatz München, haben mit rund 100 Schülerinnen und Schülern verschiedener Aschaffenburger Schulen in Workshops ein Tanzstück erarbeitet. Beteiligt sind die Fröbelschule, das Friedrich-Dessauer-Gymnasiums und die Hefner-Alteneck-Schule aus Aschaffenburg sowie die Realschule Hösbach. Das Projekt wurde im Rahmen der Stiftung ART 131 initiiert und wird vom Bayerischen Kultusministerium und dem Kulturamt Aschaffenburg finanziert.

Musikalisch begleitet werden die Tänzer vom Collegium Musicum Aschaffenburg unter der Leitung von Hubert Buchberger.

Durch die übergreifende Zusammenarbeit der vier Schulen sollen Vorurteile abgebaut und gesellschaftliche Hürden überwunden werden. Soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen gefordert und gefördert werden. Tänzerische Vorkenntnisse werden von den Schülerinnen und Schülern ausdrücklich nicht verlangt. Alles, was die jungen Tänzer mitbringen müssen, sind Freude an der Bewegung, Energie, Konzentration und Mut.

Im April fanden an den Schulen Schnupperstunden für alle interessierten Schülerinnen und Schüler statt. Nach den Osterferien begann die fünfwöchige Arbeitsphase. Jede Schule erhielt wöchentlich eine Probe, außerdem probten die vier teilnehmenden Schulen an den Wochenenden gemeinsam. Während dieser intensiven Arbeitsphase erarbeiteten Alan Brooks und Sophie Aimée Abrioux zusammen mit den Schülerinnen und Schülern ein Tanzstück, das aus insgesamt fünf Teilen besteht: Jede Schule tanzt ein Stück für sich. Das Finale bildet ein Teil, den alle Schulen gemeinsam gestalten. So sollen die Grenzen zwischen den Schulformen verschmelzen. Für den Zuschauer und für die Teilnehmer wird kein Unterschied zwischen den Schulen erkennbar sein.

Schultanz in Bayern
 

Das Projekt Schultanz in Bayern wird vom Kultusministerium vor allem an Haupt- und Realschulen in Bayern durchgeführt, um bei den Schülerinnen und Schülern Freude an der Musik und Interesse an tänzerischer Bewegung zu wecken. Wesentlicher Aspekt ist dabei auch die Fortbildung von Lehrkräften und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wie staatlichen und nichtstaatlichen Orchestern sowie Musikensembles aus dem Bereich der Laienmusik in Bayern.

 

Alan Brooks ist derzeit als freiberuflicher Tänzer, Choreograph und Projektleiter mit Arbeiten in München, London und Frankreich tätig. Er war lange Jahre Mitlied des Staatstheaters am Gärtnerplatz und hat seit Jahren Erfahrung mit Tanzprojekten für Schüler und Jugendliche. So hat er bereits mehrfach erfolgreiche Projekte mit Kindern aus Münchner Problemgebieten durchgeführt (Hasenbergl, Neu-Perlach) und dabei ähnliche Effekte erzielt, wie die Berliner Initiative „Rhyth'm is it!“ mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle.

Sophie Aimée Abrioux erhielt ihre Tanzausbildung von 1991 bis 1999 am Conservatoire Supérieure de Paris (1997 Abschluss mit dem ersten Preis für klassischen und modernen Tanz) und am École-Atelier Rudra Béjart in Lausanne. Von 2000 bis 2007 war sie Mitglied des balletttheater münchen (btm) unter der Leitung von Philip Taylor. Sie trat in Choreographien von Taylor, Carolyn Carlson, Richard Alston, Robert Cohan, Jiri Kylian und Jennifer Hanna in München und bei internationalen Gastspielen auf. Von 2004 bis 2007 entwickelte sie beim btm die Choreographien der Reihe „Tänzer choreographieren“. Im Jahr 2004 wirkte sie als Lehrerin und Workshopleiterin des btm. Seit September 2007 arbeitet sie als freiberufliche Tänzerin und Tanzpädagogin.