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Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Freitag, 19. Mai 2017: Sprechtheater Frankie Boy

Ein Abend über Frank Sinatra mit Musik von Cole Porter | Deutsches Theater Göttingen

Uhrzeit: 19:30 bis 21:40 Uhr

Dauer: ca. 2 Std. 10 Min. mit Pause

Eintritt: Preisgruppe 2 (14-30 EUR)

Ort: Stadttheater Bühne 1

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Regie: Erich Sidler
Mit Moritz Schulze, Benjamin Krüger, Karl Miller u.a.


Sie nannten ihn „The Voice“: Francis Albert „Frank“ Sinatra. 1915 als Sohn italienischer Einwanderer geboren, machte Sinatra eine jener Karrieren, auf denen Amerikas Mythos vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten begründet ist: Abgebrochene High School, zahlreiche Jobs für den Lebensunterhalt, aber immer das Ziel vor Augen, als Sänger zu reüssieren. Und das gelang ab 1939 rasant, Sänger bei Harry James und Tommy Dorsey, weiter konnte man es im Swing nicht bringen. Es folgten ab 1943 ein fester Plattenvertrag bei Columbia und eigene Radio-Shows, auch die erste Massenekstase der Pop-Geschichte soll während einer seiner Auftritte stattgefunden haben.

Immer wieder wurde darüber spekuliert, dass Sinatra über Kontakte zur Mafia verfügte und diese auch für seine Karriere genutzt habe. Juristisch verwertbare Beweise wurden aber nie vorgelegt. Nicht von der Hand zu weisen ist aber, dass das organisierte Verbrechen im Show-Business mitmischte, schon weil es über seinen weit gestreuten Immobilienbesitz zahlreiche Auftrittsorte kontrollierte. Sinatra wiederum hatte einen Teil seines Vermögens in Casinos im Staate Nevada angelegt, ebenfalls ein Geschäftsfeld der Mafia. Berührungspunkte hätte es also genügend gegeben. Eine Episode in Mario Puzos Roman „Der Pate“, in der geschildert wird, wie ein Sänger mit Hilfe der Mafia nach einem Karriere-Einbruch als Schauspieler beim Film neue Perspektiven findet, hat die Gerüchte befeuert. Der Autor hat dementiert, dass Sinatra das Vorbild war. Mit oder ohne Mafia, die Film-Karriere kam in Gang und Frankie Boy erhielt einen Oscar als bester Nebendarsteller in „Verdammt in alle Ewigkeit“, was seinem Comeback nach einigen Jahren Durststrecke sehr zuträglich war.

Als Sinatra 1998 starb, zählte er zu den wichtigsten Sängern des 20. Jahrhunderts. Er hat dem Jazz und Swing wesentliche Impulse verliehen, war aber zugleich einer der ersten global agierenden Protagonisten der Popmusik.

Foto © Georges Pauly

Monat: Mai 2017

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