Direktsprung:

Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Samstag, 13. Juni 2020: Konzert Radio-Sinfonieorchester Prag

Leitung: Alexander Liebreich | Gerhild Romberger, Alt

Einführung im kleinen Saal um 18:45 Uhr

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Eintritt: Preisgruppe 6 (22-36 EUR)

Ort: Stadthalle am Schloss

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Alexander Zemlinsky | Prolog zu Es war einmal
Gustav Mahler | Kindertotenlieder
Antonín Dvořák | Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88


Alexander Zemlinsky hat im Bewusstsein der Musikliebhaber vor allem durch die enge Verbindungzu seinem Schüler, Freund und Schwager Arnold Schönberg überdauert. Als einflussreicher Dirigent unterstützte er die Neuerungen des Schönberg-Kreises auch, doch deren Wendung zu Atonalität und Zwölftontechnik vollzog er als Komponist nicht mit. Zemlinsky pflegte zeitlebens eine spätromantisch-üppige Tonsprache – so auch im Prolog zu seiner Märchenoper Es war einmal.

Gustav Mahler nannte die Kindertotenlieder des fränkischen Biedermeierpoeten Friedrich Rückert einmal „Lyrik aus erster Hand“. Damit meinte er wohl, dass sie ihn in seinem subjektiven Seelenzustand ansprachen. Vielleicht kann man die verhalten expressiven, fast kammermusikalischinstrumentierten Vertonungen der Gedichte als Requiem auf seine früh verstorbenen Geschwister ansehen.

Antonín Dvořáks Achte wurde unter dem irreführenden Beinamen der „englischen“ Sinfonie bekannt. Dabei inspirierte eher böhmische Volksmusik den Komponisten, daneben vielleicht auch sein russischer Kollege Peter Tschaikowsky, mit dem sich Dvořák gerade angefreundet hatte. Ein ungewöhnlicher Reichtum an Melodien zeichnet das Werk aus – kein Wunder, schließlich „beklagte“ sich der Tscheche während der Arbeit bei einem Freund: „Mir ist der Kopf so voll von Einfällen, wenn nur ein Mensch das alles aufschreiben könnte!“

Monat: Juni 2020

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