Direktsprung:

Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Mittwoch, 16. Oktober 2019: Sprechtheater Homo Faber

Ein Bericht von Max Frisch

Einführungsvortrag um 19:00 Uhr

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Dauer: 1 Stunde 30 Minuten ohne Pause

Eintritt: Preisgruppe 3 (13-26 EUR)

Ort: Stadttheater Bühne 1

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Die Theater Chemnitz
Regie: Hasko Weber
Bühne und Kostüme: Sarah Antonia Rung
Dramaturgie: René Schmidt

Mit Philipp Otto, Seraina Leuenberger, Susanne Stein, Magda Decker, Martin Esser, Dirk Glodde


Ein Mann legt Zeugnis ab: Walter Faber, Ingenieur aus der Schweiz, trifft auf einem Flug nach Mexico City zufällig den Bruder seines früheren Freundes Joachim. Kurz entschlossen begleitet er ihn durch den wuchernden Dschungel Guatemalas zu Joachims Farm, wo sie den Freund nur noch tot auffinden. Die Zufälle mehren sich. Walter trennt sich von der Geliebten, lernt unerkannt seine Tochter kennen, liebt sie zögerlich und macht sich unschuldig schuldig. Beide reisen gemeinsam nach Athen, wo sie ihre Mutter besuchen will und Walter inmitten einer Katastrophe der Frau seines Lebens wiederbegegnet. Die Spuren der Halbjüdin hatten sich vor dem 2. Weltkrieg verloren.


Max Frischs Bericht, 1957 erschienen, ist einer der großen Würfe der Literatur des 20. Jahrhunderts. Mit sinnlicher wie präziser Sprache thematisiert Frisch (1911-1991) die zentrale Frage nach der Stellung des Menschen zwischen Chaos und Struktur, zwischen Natur und Zivilisation, zwischen Erlebnis und dem Versuch, das Erlebte mittels Sprache zu fassen. Sein Held Walter Faber ist mehr als gefährdet, sich einseitig einem Pol zuzuwenden. Als Techniker durch und durch hält er sich das unstrukturierte Leben vom Leib. Drei unterschiedliche Frauen sind es schließlich, die Begegnung mit einer jungen, neugierigen Generation, die Konfrontation mit der Vergangenheit und eine vergleichsweise zufällige Tragödie, die seine Weltsicht erschüttern. Am Ende möchte er, so wie einst Ödipus, ohne Augen das Richtige erkennen. Gierig greift er nach seinem einzigen Leben und schwelgt darin mit der Atemlosigkeit des schwer Erkrankten.

Monat: Oktober 2019

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