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Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Sonntag, 17. Juni 2018: Konzert 2. Schlosskonzert

Mit Werken von Mozart, Haydn, Schubert und Josef Zilch

Ausverkauft. Restkarten ggf. wenige Tage vor dem Konzert erhältlich

Uhrzeit: 18:30 Uhr

Reihe: Schlosskonzerte

Eintritt: 22-27 EUR

Ort: Schloss Johannisburg Ridingersaal

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5-Uhr-Tee mit Einführungsvortrag von Rudolf Piehlmayer um 17:30 Uhr im Turmzimmer

Collegium Musicum Aschaffenburg
Rudolf Piehlmayer, künstlerische Leitung
Sally du Randt, Sopran

Zum 90. Geburtstag von Prof. Josef Zilch
Josef Zilch gründete 1968 das Collegium Musicum Aschaffenburg und rief die Schlosskonzerte ins Leben. Auch nach seiner Berufung an die Musikhochschule München leitete er bis 2005 das Aschaffenburger Orchester. Im Jahr 2000 verlieh ihm die Stadt Aschaffenburg den Kulturpreis. Vom Collegium Musicum wurde er 2005 zum Ehrendirigenten ernannt.

Joseph Haydn (1732-1809): Ouvertüre in D Hob Ia:4 (Finale Nr. 53)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Arie "Deh per questo istante" & Arie "Torna di Tito, a lato" aus La Clemenza di Tito KV 621
Franz Schubert (1797-1828): Sechs deutsche Tänze op. posth., Orchestrierung von Anton Webern
Josef Zilch (*1928): "Das große Lalula", vier Lieder nach Texten von Christian Morgenstern für Sopran und Klavier, Orchestrierung von Benjamin Köthe
Wolfgang Amadeus Mozart: "Vado, ma dove? Oh Dei!" KV 583
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie g-Moll KV 183

Eigentlich eröffnen Ouvertüren ja etwas, meist eine Oper. Doch Haydns witzige und temporeiche Ouvertüre Hob. Ia:4 diente als Finale einer Sinfonie – man weiß nur nicht sicher, zu welcher sie einmal gehörte.

Für zwei Arien schlüpft Sopranistin Sally du Randt in die Rollen von Männern: Es sind die Freunde Sesto und Annio aus Mozarts später Seria-Oper „La Clemenza di Tito“ – ihre Partien waren ursprünglich für Kastraten bestimmt. Dagegen ist „Vado, ma dove?“ die Liebeserklärung einer Frau – Mozart schrieb das Stück als Einlagearie für die Oper eines Kollegen.

Franz Schubert tanzte nie, improvisierte aber bei Hausbällen stundenlang Walzer, Ländler und Deutsche am Klavier. Die schönsten schrieb er später auf, darunter die sechs Deutschen Tänze D 820; Anton Webern erstellte 1931 eine Orchesterfassung.

„Kroklokwafzi? Semememi!“ Von jeder Sprachbedeutung frei, nähert sich Christian Morgensterns berühmtes Lautgedicht „Das große Lalula“ schon fast der Musik an. Josef Zilch schuf vier Morgenstern-Klavierlieder, die nun Benjamin Köthe dem Collegium Musicum „auf den Leib“ orchestriert hat.

Düster und leidenschaftlich, dramatisch und aufwühlend – so gibt sich die „kleine“ g-Moll-Sinfonie KV 183 des 17-jährigen Mozart. Als Vorbilder dienten vermutlich Haydns Moll-Sinfonien, sicher aber auch die Seria-Opern der Zeit mit ihren Sturmszenen und Rachearien.


Sally du Randt stammt aus Vryburg in Südafrika und studierte Gesang in Potchefstroom und Kapstadt. 1994 gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Hans Gabor Belvedere in der Kategorie Operette. Seit der Spielzeit 2002/03 ist sie Ensemblemitglied des Theaters Augsburg, wo sie in dieser Spielzeit zum Beispiel die Agathe im Freischütz oder die Leonora in La forza del destino singt. Gastengagements führten sie u.a. nach Windhoek in Namibia, an die Semperoper Dresden und an die Bayerische Staatsoper in München.


Rudolf Piehlmayer studierte Klavier, Klarinette und Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater München. Dabei lernte er auch bei Prof. Josef Zilch, dem das heutige Konzert gewidmet ist. Als Soloklarinettist spielte er bei den Berliner Symphonikern. Nach einer Anstellung als stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Regensburg war Piehlmayer von 2002 bis 2009 Generalmusikdirektor der Stadt Augsburg und Leiter der Sinfoniekonzerte der Augsburger Philharmoniker. An der Deutschen Oper leitete er als Gastdirigent die Uraufführung von Gisbert Näthers "Der kleine Prinz" mit Mario Adorf, Orffs "Carmina burana", Mozarts "Zauberflöte", Glucks "Orfeo ed Euridice" und Wagners "Der fliegende Holländer". Mit Richard Strauss' "Der Rosenkavalier" debütierte er im Januar 2002 beim Gewandhausorchester der Oper Leipzig. Von 2007 bis 2010 war er als Erster ständiger Gastdirigent am selben Ort tätig und leitete über 80 Vorstellungen.

Piehlmayer arbeitet seit 2013 u.a. an der Musikhochschule in Oslo und als Gastdirigent an der Musashino Academia Musicae in Tokyo. Mit dem Orchestre Symphonique de Bretagne in Rennes verbindet ihn seit 2014 eine enge Zusammenarbeit. In der Saison 2017/18 und 2018/19 stehen Bellinis "Norma" und Wagners ”Der fliegende Holländer" an den Opernhäusern in Rennes, Angers und Nantes in seinem Kalender.

Das Wahlabo ist für diese Veranstaltung nicht gültig.

Monat: Juni 2018

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