Direktsprung:

Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Donnerstag, 22. Oktober 2020: Sprechtheater Warten auf Godot

Von Samuel Beckett | Deutsch von Elmar Tophoven

Einführungsvortrag um 19:00 Uhr

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Dauer: 135 min | mit Pause

Eintritt: Preisgruppe 2 (15-32 EUR)

Ort: Stadttheater Bühne 1

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Deutsches Theater Göttingen
Regie: Erich Sidler
Bühne: Dirk Becker
Kostüme: Renée Listerdal
Dramaturgie: Matthias Heid

Mit Paul Wenning, Gerd Zinck, Bastian Dulisch, Roman Majewski, Paul Häußer und Spencer Kießling


Eine leere Landschaft, darin ein kahler Baum, zwei abgerissene Gestalten. Und jede Menge Zeit. Zeit, die es zu füllen gilt, ganz ohne Netz, ohne Smartphone. Seit 1952 warten Vladimir und Estragon gemeinsam auf den mysteriösen Herrn Godot, zwei am Straßenrand gestrandete Tramps, die im Wesentlichen die Hoffnung verbindet, dass sich ihr Leben durch das Erscheinen Godots verändern wird. Doch statt Godot kommen nur der autokratische Landbesitzer Pozzo und sein Diener Lucky vorbei. Lucky immerhin beherrscht die Kunst des lauten Denkens und sorgt mit einer Rede, in der Gott, die Welt und die Kunst zur Bedeutungslosigkeit herabgewürdigt werden, für Abwechslung. Ein virtuoser Beweis, dass weder Theologen noch Intellektuelle, noch Künstler die existenziellen Fragen des Menschseins beantworten können. Der Herr und sein Diener haben sich eingerichtet in einem Materialismus, der die Frage nach einem höheren Sinn des Lebens für obsolet erklärt. Für sie zählen nur Besitz und die damit verbundenen Machtstrukturen. Zwar gibt es auch für Vladimir und Estragon keinen Beweis für die Sinnhaftigkeit ihrer Existenz, aber in ihrem Warten manifestiert sich ein Rest von Hoffnung, diese doch noch erfahren zu können. So werden sie zu Protagonisten einer Tragikomödie.

Monat: Oktober 2020

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