Direktsprung:

Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Donnerstag, 05. Dezember 2019: Tanztheater Der Eindringling - Eine Autopsie

Helena Waldmann

Nachgespräch mit Helena Waldmann und den Tänzern um 21:00 Uhr

Uhrzeit: 20:00 Uhr

Dauer: ca. 60 Minuten ohne Pause

Eintritt: Preisgruppe 2 (15-32 EUR)

Ort: Stadttheater Bühne 1

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Helena Waldmann und ecotopia dance productions
Musikalische Leitung: Jayrope
Konzept und Tanzregie: Helena Waldmann
Kostüm: Judith Adam

Licht: Herbert Cybulska 
Video: Anna Saup

Holographische Projektion: Michael Saup

TänzerInnen: Tillmann Becker, Telmo Branco, Mattia Saracino, Ichiro Sugae


Viele würden sich am liebsten verbarrikadieren: gegen Einwanderer zum Beispiel. Oder Viren. Mit dem vermeintlich Bedrohlichen kann man sich aber auch impfen lassen, wie die Tanz- Regisseurin Helena Waldmann im neuen Stück Der Eindringling zeigen wird. Dafür hat sie sich von Kung Fu inspirieren lassen. Ein Kampf-Tanz mit Barockgesang.

Reflexartig sieht man dabei den US-Präsidenten Donald Trump vorm geistigen Auge, der sich eine Mauer gegen Einwanderer wünscht. Die Gedanken schweifen weiter nach Großbritannien, das mit dem Brexit seine Grenzen wieder dicht machen will und landen bei der Alternative für Deutschland, die vor Überfremdung warnt. Die Berlinerin wird allerdings auch auf dem Spielplatz fündig, wo sie Helikopter-Eltern beobachtet, die ihr Kind mit Helm auf die Rutsche setzen und unten auffangen.

Genau genommen beschreibt die Regisseurin damit die Wirkweise des Impfens, und tatsächlich spannt sie in ihrem Stück den Bogen vom Politischen zum Medizinischen, vom Staat zum Körper und vom Kampfsport zum Ballett und Barockgesang. Ausgangspunkt war Jean-Luc Nancys Buch über seine Organtransplantation Das fremde Herz. Und die Obduktion einer Leiche, an der sie teilnehmen durfte, hat sie so fasziniert, dass sie sich diesmal mit dem anatomischen Theater beschäftigen wollte. Anfang des 14. Jahrhunderts begann man damit, öffentlich und theatralisch Körper zu zerlegen, und baute später für das Spektakel steil ansteigende Tribünen um den Seziertisch. Helena Waldmann will die Körperschichten auf der Bühne mit Licht und Bildtechniken freilegen und hat dafür den letzten Schrei aus Asien mitgebracht: einen holografischen Ventilator, wie er in Hongkong überall für Werbung eingesetzt wird.


Eine Produktion von Helena Waldmann und ecotopia dance productions
in Koproduktion mit Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen, Forum Freies Theater Düsseldorf, Tafelhalle Nürnberg, Tollhaus Karlsruhe;
mit freundlicher Unterstützung des Pumpenhaus Münster
gefördert durch Tor 4-BASF fördert Kultur
unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Monat: Dezember 2019

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