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Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Mittwoch, 10. Oktober 2018: Konzert Orchester des Nationaltheaters Mannheim

Leitung: Alexander Soddy | Violine: Lena Neudauer

Einführungsvortrag im kleinen Saal um 18:45 Uhr

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Eintritt: Preisgruppe 6 (23-36 EUR)

Ort: Stadthalle am Schloss

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Anton Webern (1883-1945): Passacaglia d-Moll op. 1
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64
Johannes Brahms (1833-1897): Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68


Die barocke Form der Variationen über ein Bassthema und die farbig-vieldeutige Harmonik der Spätromantik – wie passen sie zusammen? Anton Webern machte den Versuch. Seiner Passacaglia, die 1908 zum Abschluss seiner Studien bei Arnold Schönberg entstand, gab er stolz die Opuszahl 1. Sie war sein Gesellenstück, die erste Komposition, die er als gültig ansah, und sie ist bis heute sein beliebtestes Werk geblieben.

Anhaltend populär, gleichermaßen beim Publikum wie bei den Virtuosen, ist auch Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert e-Moll. Es bietet schwärmerische Melodien und feurige Soli im Kopfsatz, ein anrührend lyrisches Andante und ein Finale von elfenhafter Leichtigkeit. Mendelssohns Freund Ferdinand David versprach dem Komponisten, das Werk so zu spielen, „dass sich die Engel im Himmel freuen“ – und das wird gewiss auch die junge Münchner Meistergeigerin Lena Neudauer tun.

Sechs Jahre lang feilte Mendelssohn an seinem Konzert, doch selbst dieses Perfektionsstreben verblasst gegenüber den zwei Jahrzehnten Arbeit, die es Johannes Brahms kostete, um aus dem Schatten seines Vorbilds Beethoven zu treten. An ihn erinnert in der ersten Sinfonie die Dramaturgie „durch Nacht zum Licht“: Das Stück entwickelt sich von den düster-schicksalhaften Mollklängen des Beginns zu freudigem Dur, volkstümlichen Alphornklängen und einem glanzvoll instrumentierten Choral im Finale.

Das Foto zeigt die Geigerin Lena Neudauer, © Marco Borggreve

Monat: Oktober 2018

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