Ausstellungen
Stadttheater Aschaffenburg
Ab der Spielzeit 2025/2026 werden vom Kulturamt in unregelmäßigen Abständen begleitende Ausstellungen zu ausgewählten Veranstaltungen des Sparten-Programms kuratiert. Bei diesen kleineren Präsentationen im Stadttheater handelt es sich nicht um Ausstellungen mit musealem Anspruch. Konzeption und Werkauswahl erfolgt vollständig durch das Kulturamt; Bewerbungen hierfür sind nicht möglich.
Premiere feierte das Konzept ab dem 28. September 2025 mit „Ästhetik der Heilung“, einer Ausstellung, die das interdisziplinär angelegte Theaterkonzert im Oktober 2025 stimmig ergänzte.
Vom 26.01. – 26.03.2026 wird nun die in Aschaffenburg lebende Künstlerin Anne Hundhausen ein „Best of“ ihrer bei uns entstandenen Ballett-, Konzert- und Theaterzeichnungen der Jahre 2015 – 2025 zeigen.
Die links zu sehende Zeichnung entstand am 28. November 2025 in der Vorstellung „Marie Antoinette – oder Kuchen für alle!“, einer Inszenierung der Komödie am Kurfürstendamm, Berlin. In der Hauptrolle Anna Thalbach (s. Foto: © Franziska Strauss), die ihr Autogramm auf die Zeichnung Anne Hundhausens setzte.
Für BEST OF wurden insgesamt fünfzehn Zeichnungen aus den letzten 10 Jahren ausgewählt; zu sehen sind – neben Anna Thalbach – unter anderem der Trompeter Simon Höfele mit dem Frank Dupree Trio, das Kaltchev Guitar Duo, die Schauspielerin Katja Riemann als Rezitatorin zusammen mit dem Casal Quartett, der preisgekrönte Pianist Herbert Schuch sowie aus dem Bereich Tanztheater das Ballet 102 Eric Gauthier.
Alle in der Ausstellung gezeigten szenischen Skizzen zeigen die Autogramme der sie darstellenden Künstlerinnen und Künstler.
Die Ausstellung ist geöffnet für Theaterbesucher im Rahmen der im Stadttheater stattfindenden Veranstaltungen.
WAS, WENN ALLES VERSCHWIMMT?
Darüber hinaus ist an der Apsis des Stadttheaters begleitend zum Spielzeit-Motto „Transformation“ die Ausstellung Was, wenn alles verschwimmt? mit Werken von Helmut Hirte zu sehen.
Helmut Hirte zeigt Gesichter, die im Begriff sind, ihre Konturen zu verlieren.
Sie erscheinen wie Übergangszustände, zwischen Nähe und Distanz, zwischen Gegenwart und Auflösung.
In einer Welt, in der Wahrnehmung, Vorstellungskraft und Empathie zunehmend technisch vermittelt werden, gerät das leiblich Erfahrene in den Hintergrund.
Was nicht mehr gelebt, geübt und sinnlich erfahren wird, verliert seine Tiefe.
Die dargestellten Gesichter sind keine Abbilder von Personen, sondern Verdichtungen eines gesellschaftlichen Zustands.
Sie fragen leise danach, was vom Menschlichen bleibt, wenn sich Erfahrung von Körper, Sinn und Gegenwart entfernt.
Die Ausstellung ist von außen frei einsehbar.






