Concertgebouw Kammerorchester
Michael Waterman, Konzertmeister | Andreas Ottensamer, Klarinette
Michael Waterman, Konzertmeister
Andreas Ottensamer, Klarinette
Wojciech Kilar (1932-2013)
„Orawa“
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Lieder ohne Worte (Auswahl)
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett Nr. 13 in B-Dur op. 130 (Cavatina)
Streichquartett Nr. 11 in f-Moll op. 95 (Arrangement: Michael Waterman)
Astor Piazzolla (1921-1992)
„Histoire du Tango“
Minimal Music trifft Karpaten-Folklore – so ließe sich der erste Eindruck von Wojciech Kilars „Orawa“ zusammenfassen. Genau wie in dem US-amerikanischen Musikstil erzeugen auch hier Wiederholungen einen hypnotischen Sog, doch zugleich zeichnet das Streicherstück ein faszinierendes Porträt der polnisch-slowakischen Berglandschaft.
Danach instrumentaler Gesang in doppelter Übertragung: Felix Mendelssohn lauschte seine „Lieder ohne Worte“ der menschlichen Stimme ab, und diese Klavierstücke erklingen nun in einer Orchesterfassung. Als „Cavatina“ wiederum bezeichnet man eine Art Opernarie. Ludwig van Beethoven nahm jedoch einen Satz dieses Titels in sein Streichquartett op. 130 auf. Gesang, ob liedhaft oder choralartig, spielt auch eine wichtige Rolle in seinem Quartett op. 95, das den Beinamen „serioso“, das Ernsthafte, trägt.
Astor Piazzolla wurde als Revolutionär des Tangos bekannt, doch in seine „Histoire du Tango“ nahm der Argentinier auch traditionelle Elemente auf. Die viersätzige Suite zeichnet die Entwicklung des Tanzes von seinen Ursprüngen bis ins späte 20. Jahrhundert nach.
Gefördert durch den Kulturfonds Bayern ![]()

