FLOATING SPACES
Hamburger Kammerballett
Choreografie: Edvin Revazov
Tanz: Ihor Khomyshchak, Kateryna Andrenko, Viktoriia Miroshyna, Nikita Hodyna, Alisa Nikitina, Vladyslav Bondar, Veronika Hordina sowie Gäste aus dem Hamburg Ballett John Neumeier
„FLOATING SPACES“ widmet sich der philosophischen Erforschung der Figur des „No-Face“, einer Verkörperung des menschlichen Geistes in seiner ursprünglichsten Form. In der Unschuld der Kindheit trägt jeder Mensch einen Geist in sich, der zunächst verschleiert und rätselhaft ist und sich als eine unbestimmte Präsenz manifestiert, die nach Belieben verschwinden und wieder auftauchen kann. Dieser Geist ist, wie „No-Face“, ein Spiegel, der seine Umgebung reflektiert und eine Faszination für die menschliche Welt und ihre unzähligen Wünsche entwickelt. Er treibt uns an, zu konsumieren, zu erleben und uns auf alles einzulassen, mit dem wir konfrontiert werden.
Im Laufe der Jahre errichten wir Mauern, um dieses zerbrechliche innere Wesen zu schützen, setzen uns Masken auf, um es abzuschirmen. Manchmal distanzieren wir uns so sehr von uns selbst, dass wir zu passiven Beobachtern im Theater des Lebens werden…
Die Geschichte des Hamburger Kammerballetts begann im Sommer 2022: Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine entwickelte sich die Vision, geflüchtete Tänzerinnen und Tänzer in Deutschland unterstützen zu wollen. Um die Idee realisieren zu können, wurde innerhalb von sechs Monaten eine gemeinnützige GmbH gegründet: das Hamburger Kammerballett.
