Kammerkonzert

Minguet Quartett

Werke von Mozart, Schönberg, Mahler und Beethoven

UHRZEIT:
19:30
EINTRITT:
PG 1 22-44 EUR
ORT:
Stadttheater Bühne 1

Ulrich Isfort, 1.Violine
Annette Reisinger, 2.Violine
Aida-Carmen Soanea, Viola
Matthias Diener, Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Streichquartett in C-Dur KV 465, „Dissonanzenquartett“

Arnold Schönberg (1874-1951)
Scherzo in F-Dur für Streichquartett

Gustav Mahler (1860-1911)
Ich bin der Welt abhanden gekommen (Bearbeitung für Streichquartett)

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett Nr. 14 in cis-Moll op. 131


Seit fast vierzig Jahren berauscht das Minguet Quartett das Publikum mit seiner lebendigen Klangkultur. Zwanzig Jahre davon gastierte es bei den Salzburger Festspielen und erspielte sich auf Bühnen weltweit einen unverwechselbaren Ton. Benannt nach Pablo Minguet, einem spanischen Philosophen des 18. Jahrhunderts, beschreiten diese Musikerinnen und Musiker nicht nur Interpretationen, die sich detailliert in die Werke einfühlen, sondern auch produktiv mit Hörgewohnheiten spielen. Die beiden Streichquartette von Mozart und Beethoven korrespondieren in diesem Konzert vielfältig mit den beiden jüngeren Werken: So arbeitet Gustav Mahlers Stück „Ich bin der Welt abhanden gekommen“, eine Bearbeitung aus den fünf Rückert-Liedern, mit Verzögerungen, Brüchen und harmonischen Öffnungen. Das Scherzo in F-Dur, ein frühes Streichquartett Arnold Schönbergs, fiel hingegen in eine Zeit, in der der Komponist seine ungeheuren Gaben noch entdeckte: „Oft denke ich an die Zeit zurück,“ erinnerte sich Schönbergs Freund Oskar Adler, „da wir zusammen Quartett spielten, in dem Dienstbotenkammerl in der Augartenstraße am Sonntagnachmittag, und an die anschließenden Spaziergänge im Prater mit philosophischen Gesprächen.“


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