Kammerkonzert

Roman Borisov und Jaemin Han

Werke von Janáček, Beethoven und Rachmaninoff

UHRZEIT:
19:30
EINTRITT:
PG 2, 17-38 EUR
ORT:
Stadttheater Bühne 1

Roman Borisov, Klavier
Jaemin Han, Violoncello

Leoš Janáček (1854-1928)
„Pohádka“

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonate Nr. 5 in c-Moll op. 10 Nr. 1

Sergei Rachmaninoff (1873-1943)
Sonate für Violoncello und Klavier in g-Moll op. 19


Als kürzlich der junge Cellist Jaemin Han aus Südkorea und der kaum 24-jährige Pianist Roman Borisov aus Russland in der Elbphilharmonie diesen Dreischritt mit Janáček, Beethoven und Rachmaninoff machten, erkannte das hanseatische Publikum sofort: Hier sind zwei Musiker, die sich an die Weltspitze spielen möchten. Janáčeks Kammerstück „Pohádka“ basiert auf dem russischen Märchen vom Zaren Berendej, das mit Verhexung, Kindsraub und Überlistung dem Märchen „Rumpelstilzchen“ in nichts nachsteht. Besonders der Kern bringt lyrische Cellopartien zu Gehör. Ebenso fordert Beethovens Klaviersonate Nr. 5 in c-Moll op. 10 Nr. 1 die höchste Virtuosität am Klavier. Diese darf sich im letzten Prestissimo zu einer Wildheit steigern, die das Publikum oft atemlos zurücklässt.

Jaemin Han sammelte Erfahrung bei so renommierten Klangkörpern wie dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Los Angeles Philharmonic oder dem südkoreanischen Nationalorchester. Über Roman Borisov schrieb die Wettbewerbsjury des Kissinger KlavierOlymp, er zeige einen „absoluten, schöpferischen Willen.“ So wird Rachmaninoffs Sonate für Violoncello und Klavier in g-Moll mit diesen beiden Musikern zu einem anmutigen Erlebnis.

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