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Stadttheater Aschaffenburg: Details zur Veranstaltung

Donnerstag, 22. Februar 2018: Grenzgänge Florian Schroeder

Kabarett: Ausnahmezustand

Wenige Karten

Uhrzeit: 20:00 Uhr

Eintritt: 14-28,50 EUR

Ort: Stadttheater Bühne 1

„Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft“, sagt der Teufel Mephisto bei Goethe. Wir alle wollen zu den Guten gehören. Aber kommen wir damit auch dorthin, wo wir hinwollen? Oder nur in den Himmel? Und wenn „Gutmensch“ ein Schimpfwort ist, wollen wir dann nicht doch lieber böse sein? Nur: Die Bösen sprengen sich in die Luft, glauben an die Erlösung im Jenseits und produzieren zu viel CO2. Die Guten essen Eier von glücklichen Hühnern und tragen Uhren, die ihnen sagen, wie viele Schritte sie heute noch machen müssen. Sie wollen frei sein und sind doch Gefangene der Technik. So glauben die Guten fest an das iPhone 10s und die erlösende Kraft des Bio-Supermarkts.

In Zeiten ansteigender Hysterie stellt Florian Schroeder die Fragen, auf die es wirklich ankommt: Wie kommt das Böse in die Welt? Und wie kriegen wir es da wieder raus? Wie nahe Gut und Böse, Liebe und Hass, Freund und Feind beieinander liegen weiß jeder, der einmal morgens um sieben am Straßenverkehr teilgenommen hat. Florian Schroeder spannt in seinem neuen Programm den Bogen von großer Weltpolitik bis zu den kleinen Fragen des Alltags. Politisch, philosophisch, anarchisch. Erwarten Sie alles, aber keine einfachen Antworten. Schließlich steckt der Teufel im Detail. Und nur im Kabarett gilt: Erst wenn es richtig böse ist, ist es wirklich gut.

Florian Schroeder, Jahrgang 1979, studierte Germanistik und Philosophie. Er moderiert die SWR-Kabarettsendung „Spätschicht“ und hat die Bücher „Offen für alles und nicht ganz dicht“ (2011), „Hätte, hätte, Fahrradkette“ (2014) sowie „Frauen. Fast eine Liebeserklärung“ (2017) veröffentlicht. Seit Oktober 2015 bringt er mit der „Satireshow“ bei radioeins und hr1 ein ganz neues Format auf die Bühne. Mit seiner Mischung aus messerscharfer Beobachtungsgabe der politischen und gesellschaftlichen Situation, philosophischer Substanz und hintergründigem Humor spannt er federleicht den Bogen von Kant bis Facebook.

Wahlabo nicht gültig. Aboumtausch nicht möglich.
Foto © Frank Eidel

Monat: Februar 2018

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